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West Coast

Puuuuh, ich bin ja schon ewig nicht mehr dazu gekommen zu schreiben... Das lag daran, dass ich die letzten 5 Wochen ganz schön unterwegs und beschäftigt war.

Ende November bin ich für fast 3 Wochen mit meinen Austauschsfreundinnen Marina (Spanien), Clem (Frankreich) und Zuzanna (Polen) an die Westküste geflogen. Wir haben uns einen tollen und für unsere Verhältnisse luxuriösen Campervan (Kühlschrank, Mikrowelle,...) gemietet und sind einmal die Westküste von Perth nach Exmouth und wieder zurück gefahren. Es war der absolute Hammer! Wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen und auch wenn wir alle sehr unterschiedlich sind, hat es echt richtig gut geklappt. Natürlich gab es mal die einen oder anderen Diskussionen bezüglich Reiseplanung (Strand vs. Wandern, was ich da wohl wollte? =)) oder Essen, aber das gehört nunmal dazu.

Wir haben an den abgelegensten Orten gecampt, nur unser Van Willy, die Natur und wir. Es waren grundsätzlich nur sehr wenige andere Touristen und auch Einheimische anzutreffen, selbst an den traumhaftesten Stränden waren wir oft die einzigen. Es würde hier den Rahmen sprengen wenn ich alles einzeln erzählen würde, daher nur ein paar Highlights:

 

Ich habe in Monkey Mia einem wilden (naja so wild der halt ist, wenn er regelmäßig an den Strand zu Menschen kommt) Delphin einen Fisch gefüttert.

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Wir haben uns Kajaks gemietet und sind zu einer kleinen Insel gepaddelt. Als wir dort ankamen, kamen 6 Robben angeschwommen und nach kurzem Zögern sind wir ins Wasser und sind tatsächlich mit den Robben getaucht und geschwommen. Die waren super neugierig und sind gar nicht mehr weg. Soooo aufregend!

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Wir sind im Ningaloo Riff schnorcheln gegangen und haben die buntesten Fische überhaupt gesehen. Marina hat sogar 2x einen Hai getroffen, ich leider nicht... Dafür haben wir Haie vom Strand aus gesehen. Und hunderte von Stachelrochen!

Wir sind nachts an den Strand gegangen in der Hoffnung Schildkröten beim Eierlegen zu beobachten. Und eine Minute nachdem wir ankamen, kam doch tatsächlich die erste Schildkröte aus dem Wasser gekrochen und wir konnten ihr zuschauen. Das war ein ganz schönes Glück!

Es gab überall mal schneeweiße Sanddünen und man hat sich plötzlich gefühlt, als wäre man mitten in der Wüste. Einmal haben wir uns Sandboards gemietet und sind Schlittenfahren gegangen =)

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Eines Morgens kam ein Kangoroo angehobbelt, als wir gerade gefrühstückt haben. Es hat ihm wohl so gut bei uns gefallen, dass er sich 10m neben uns hingelegt hat und erst mal eine Runde geschlafen hat!

Oh man, ich könnte ewig weiter erzählen, aber ich befürchte, dass es hier zu lang werden würde. Es war jeden Falls ein wunderschöner Urlaub, voller traumhafter Natur und Tiere, mit jeder Menge schönen Momenten mit meinen Freundinnen, tollen Begegnungen mit Australiern und einem wunderbaren Gefühl mit dem Campervan unterwegs zu sein und überall halten zu können!

 

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22.12.13 02:24


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Alice Springs und Good Bye

Heute ist mein letzter Tag in Melbourne. Ich werde zwar immer mal wieder kommen in den nächsten Monaten, aber dann wohl eher als Tourist, als als Bewohner. Das ist schon sehr traurig, die Stadt ist einfach wirklich toll und mir so sehr ans Herz gewachsen. Es ist sehr beeindruckend, was einem hier geboten wird. Kultur, Strand, tolles Essen, süße Geschäfte und Cafes, coole Bars, wunderschöne Parks und und und. Aber vielleicht liegt ein Teil des Reizes im Moment ja auch darin, dass ich weiß, dass ich vieles zum letzten mal sehe, esse, mache,...

Morgen geht's dann erst mal an die Westküste. Ich werde zusammen mit meinen Austauschfreundinnen Clem (Frankreich), Marina (Spanien) und Zuzanne (Polen) für 2,5 Wochen mit einem Campervan an der Küste entlang fahren. Ich freu mich echt schon sehr, mit den 3 wird es sicherlich super!

Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich noch gar nicht von meinem Kurzausflug in die Mitte Australiens berichtet habe. Ich war letzte Woche für vier Tage in Alice Springs und Umgebung.  Ich habe mich einer Tour angeschlossen und habe eine 3-Tages Tour mitgemacht, mit der wir die ganzen Klassiker des "Red Centers" angeschaut haben. Uluru, Kings Canyon und Kata Tjuta. Es war sehr sehr schön. Wir sind jeden Tag um halb 4 in der früh aufgestanden um dann bei Sonnenaufgang schon an den schönsten Orten zu sein. Abends gab es Lagerfeuer und Schlafen in Swags (Mischung aus Schlafsack und Zelt). Verrückt war auch, dass wir an einem Abend Kangorooschwanz gegessen haben. Es war einfach der ganze Schwanz (mit Fell), der erst ein bisschen angekokelt wurde um das Fell zu entfernen und dann in der Glut gebraten wurde. War sehr spannend, aber leider nicht besonders lecker...Ein kleines Highlight war auch als wir dann wieder im Hostel zurückwaren und der Kumpel unseres Reiseführers mit seinen Haustieren vorbei kam. Zwei Schlangen!!!

 

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Ich bin außerdem nach wie vor sehr beeindruckt von der Aboriginees Kultur, die einfach mal seit 30.000 Jahren so besteht. Das ist so schade zu sehen, wie in den letzten 100 Jahren einfach mal alles auf den Kopf gestellt wurde und man mitanschauen muss, wie viele der Aboriginees auf der Straße sind und mit Alkoholproblemen und sonstigen Übeln der westlichen Welt zu kämpfen haben.

 

Ansonsten war die Tour echt schön, aber ich musste mal wieder feststellen, dass ich es einfach nicht sonderlich mag in solch großen Gruppen eine Tour mitzumachen. Ich würde mir lieber alles in meinem Tempo anschauen und nicht Stunden damit verbringen auf andere Leute zu warten... Aber gut, manchmal geht es nunmal nicht anders. 

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Jetzt werde ich mal langsam anfangen meinen Koffer zu packen und zum letzten Mal ein paar Freunde zu treffen. Es gibt wirklich schöneres als Abschiede.

25.11.13 00:59


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